
Hier finden Sie ausführliche Informationen über The Art of Being® und den Raum zum Sein, über Tantra, über die Gestaltung der Seminare, wer daran teilnimmt, Feedback von Teilnehmenden sowie Antworten zu häufig gestellten Fragen.
- Der Raum zum Sein
- Alles Tantra, oder was?
- Die Gestaltung der Seminare
- Wer nimmt teil?
- Feedback von Teilnehmenden
- Häufig gestellte Fragen (FAQ's)
1. Der Raum zum Sein
The Art of Being® bedeutet die Kunst des Seins. Wir alle sind. Wir existieren, sonst würden wir zum Beispiel diesen Text gar nicht lesen. Was also ist das für eine Kunst? Was gibt es da zu können? Einfach DASEIN. Das ist eine grosse Kunst, gerade weil es so einfach ist und wir es verlernt haben, einfach zu sein.
Unsere Kultur ist auf Tun ausgerichtet, auf Machen, auf Action. Die Kunst des Seins wiederzuerlernen – oder besser: zu erinnern – ist Balsam für unseren Körper und unsere Seele. Es geht dabei nicht darum, nichts mehr zu tun. Es geht viel mehrdarum, unser Tun aus dem Sein zu schöpfen. Manche halten „einfach sein“ für einen Zustand, für etwas Statisches. Dabei ist es genau umgekehrt. Unsere permanente Aktivität hat etwas Statisches, Fixiertes. Sein ist durch und durch dynamisch.
The Art of Being® ist eine Lebens- und Liebesschule. Hier lernen wir dem, was ist, mit Achtsamkeit und mit allen Sinnen auf die Spur zu kommen. Unsere besonderen Wegweiser sind Lust und Liebe. Menschen, die den Kontakt mit ihrem Sein verloren haben, lernen vorzugsweise – wenn überhaupt – durch Schmerz. Das ist aber in der Natur nur als „Plan B“ vorgesehen. Denn wenn etwas weh tut, dann haben wir meistens schon eine Weile nicht mehr gespürt, worauf wir eigentlich Lust haben und was wir lieben. Je mehr wir uns bewusst dem zuwenden, was ist, desto eher kommen die inneren Wegweiser Lust und Liebe wieder zum Vorschein. Wir spüren sie in unserem Körper und in unseren Gefühlen.
In The Art of Being®-Seminaren wenden wir uns konsequent und bewusst dem zu, was ist. Und wenn wir uns nach etwas anderem sehnen als nach dem, was ist? Dann wenden wir uns der Sehnsucht zu! Die Sehnsucht ist nämlich bereits da, und indem wir ihr unsere Aufmerksamkeit schenken, sie fühlen, sie zum Ausdruck bringen, sie ehren und feiern, führt sie uns ganz natürlich auf den Weg zu ihrer Erfüllung. Je mehr wir uns unserer Sehnsucht anvertrauen, desto mehr bemerken wir aber auch: dieser Weg ist bereits Erfüllung. Dies zu lernen und mit allen unseren Sinnen zu erfahren, es in allen Zellen unseres Körpers pulsieren zu lassen und es in den letzten Windungen unseres Hirns zu verstehen, das ist der Prozess in Seminaren und Trainings von The Art of Being®.
The Art of Being® ist somit nicht etwas, was Sie lernen, um es dann zu können. Als Mensch sind Sie bereits ein Kunstwerk, perfekt unperfekt, mit allen Ihren Möglichkeiten und Begrenzungen. Hier und jetzt und genau so, wie Sie sind. Die Kunst besteht darin, das anzuerkennen. Stellen Sie sich vor, dass alles, was Sie jetzt gerade sind, was Sie wahrnehmen an und in Ihnen drin, was ist und nicht ist, inklusive die Tatsache, dass Sie ein sexuelles Hautwesen sind, dass alles das zu dem Gesamtkunstwerk gehört, das Sie sind. Möchten Sie Ja sagen können, zu allem was ist, einschliesslich Ihrer Neins?
Viele von uns haben im Laufe ihres Lebens die Erfahrung gemacht, dass das, was ist, eben nicht genügt. Durch die ständige Wiederholung solcher Botschaften haben wir zu glauben begonnen, dass wir erst okay sind, wenn … wir zum Beispiel eine neue Fertigkeit gelernt haben, oder eine lästige Verhaltensweise abgelegt haben oder wenn wir ein belastendes Gefühl nicht mehr fühlen. Und so weiter. Wir machen uns vor, dass wir zuerst noch schnell eine Bedingung erfüllen müssen, bevor wir uns annehmen und lieben können - so, wie wir sind. Wir sind verletzliche Wesen, und uns für unser So-Sein zu verurteilen, oder uns verurteilen zu lassen, verletzt uns.
Der Raum zum Sein ist wesentlich auch ein Raum des Nichtwissens. Es ist ein Erfahrungsraum, ein Lernraum, in dem wir in Kontakt kommen mit Bereichen unseres Mensch(lich)seins, die noch unberührt, lange verdrängt oder gar unsagbar sind. Die Begriffe Lust und Liebe kommen in den Seminaren oft vor. Sie sind aber nicht das letzte Ziel dieser Arbeit. Die Sehnsüchte nach beidem sind kräftige Energien, die uns weiter bringen, soweit wir uns ihnen anvertrauen. Genauso wichtig ist das Gewahrsein über die inneren Beschützer - ich nenne sie auch Seelenwächter, die uns von Lust und Liebe und letztlich vom Mysterium des Lebens trennen. Und dies in der besten Absicht, uns vor zu grossem Schmerz zu bewahren.
Im Raum zum Sein brauchen Sie also nicht zu wissen, wie das Leben funktioniert. Sie brauchen das Leben nicht im Griff zu haben. Sie müssen nichts müssen, nichts wissen, tun oder können. Sie dürfen einfach sein - leise oder laut, sicher oder unsicher, schüchtern oder frech, fröhlich oder traurig, schamhaft oder unverschämt, friedlich oder wütend, voll oder leer, klar oder zerstreut. Sie dürfen in Ihrer persönlichen Komfortzone bleiben oder hervortreten und ein Risiko eingehen. Sie müssen sich weder etwas beweisen, noch schulden Sie der Gruppe etwas. Sie können das Leben üben und dabei das Paradox der menschlichen Veränderung erforschen. Wir ändern uns nicht nachhaltig, in dem wir von uns (oder von anderen) verlangen, anders zu sein. Veränderung kann vor allem dann geschehen, wenn wir uns dessen, was ist, gewahr werden. Wir sind herausgefordert, das zu fühlen und uns damit in Liebe anzunehmen.
Im Raum zum Sein werde ich Sie immer wieder einladen, innezuhalten, um wahrzunehmen und zu fühlen, was ist. Egal, ob Sie gerade einverstanden sind mit meinen Worten oder nicht - es ist auf jeden Fall ein guter Moment innezuhalten und sich den Satz zu schenken: Und ich liebe mich. Dem zarten, hellen Klang einer Zimbel gleich werde ich Sie immer wieder an diese Worte erinnern: Und ich liebe mich. Dabei liegt die Betonung auf dem Wort "und". Damit stellen Sie sicher, dass Sie nicht auf die Erfüllung einer Bedingung warten (müssen), um sich zu lieben. Sie können sich von diesem Satz jederzeit berühren lassen. Sie müssen ihn nicht einmal glauben. Wichtig ist, dass Ihre Sehnsucht, sich so zu lieben, wie Sie sind, Sauerstoff zum Atmen erhält.
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2. Alles Tantra, oder was?
Der Raum zum Sein ist inspiriert von der spirituellen Lehre des Tantra. Der Begriff stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie 'verweben'. Im Verständnis von Tantra ist alles mit allem verbunden. Ich verstehe Tantra nicht als eine auf Sex reduzierte Spielart. Zwar trägt Tantra viel dazu bei, unsere sexuellen Wunden zu heilen und unser sexuelles Potenzial bis hin zu seiner spirituellen Dimension zu erkunden und zu entwickeln. Darauf fokussiert verliert Tantra allerdings jede Magie. Es wird – wie all die andere „Action“ in unserer Kultur – zu einer Methode, um etwas zu erreichen, was vermeintlich nicht da ist.
Mancherorts entsteht der Eindruck, Selbsterfahrung plus ritualisierter Sex sei Tantra. Diese Erwartung enttäusche ich. Im Verständnis von The Art of Being® ist Tantra eine grundsätzlich bejahende Haltung dem ganzen Leben gegenüber. Das schliesst paradoxerweise auch unsere Grenzen und unsere Neins mit ein, genauso wie unsere Liebesfähigkeit, unsere Sexualität, unsere Ängste und Hemmungen, unsere Bedürfnisse und Visionen, unsere Spiritualität und unsere Aufgabe im Leben.
"Tantra ist sein, wer und wie Du bist; Dich berühren lassen und berühren; Dich annehmen wie Du bist; Deine Ganzheit leben und anerkennen; Deinen Sex, Deine Liebe und Dein Bewusstsein miteinander verweben; die Hochzeit Deines inneren Mannes und Deiner inneren Frau; Dich mit der Existenz verbunden fühlen; Dich und andere nicht bewerten, sondern erleben; einfach Sein; Tun aus der Stille des Seins; Nichts müssen oder sollen; geschehen lassen und mit allen Sinnen fühlen und spielen; Alles durch Dich hindurch lassen, nichts festhalten; Hingabe mit Selbst-Bewusstsein; nach Hause kommen; Dich mit anderen Menschen verbinden können; heilige und heilende Erotik; aus der Quelle trinken; nackt geborgen sein, still und ekstatisch; ein Tanz; ein Weg; eine Reise in Deine Mitte, ohne Anfang und ohne Ende - Du bist schon unterwegs!"
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3. Die Gestaltung der Seminare
"Schliess Deine Augen, verbinde Dich mit Deinem Atem und spür Deinen Körper." Mit diesen Worten - und ein paar anschliessenden Atemzügen in Stille - eröffne ich in der Regel eine Gruppe bzw. ein Seminar. Im Verlaufe der "Abenteuerreise" hören Sie diese Worte immer wieder. Mir ist es wichtig, dass Sie immer wieder bei sich ankommen, um sich mit dem, was gerade da ist, Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen, zu verbinden. Ich unterstütze Sie dabei, mit Ihrem aktuellen Mensch-Sein und Ihren inneren Anteilen in Kontakt zu kommen. Wir arbeiten mit dem Fluss der Erfahrung und begegnen dabei manchmal altem Schmerz. Heilung braucht vor allem die Erlaubnis fühlen zu dürfen, was an Gefühlen da ist.
Der Leitungsstil im Raum zum Sein ist geprägt von einer einladenden Haltung. Es geht um Sie, und ich gebe nicht vor zu wissen, was für Sie gut ist. Die Verantwortung dafür bleibt bei Ihnen. Sowohl Ihre Bedürfnisse und Wünsche als auch Ihre Grenzen wahrzunehmen, Ihr Ja und Ihr Nein auszudrücken und zu leben, dafür finden Sie volle Unterstützung. Ich arbeite mit Bewegung, Spüren und Berühren, mit vielfältigen Formen von freiem Tanz, mit sanften und dynamischen Körperübungen, mit bewusstem Atem, mit unterstützender Musik, mit Stille und Meditation, mit Energiearbeit und Ritualen, mit viel Begegnung und Austausch in der Gruppe und mit dem offenen Raum für spontanes Geschehen.
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4. Wer nimmt teil?
Die Menschen im Raum zum Sein sind ungefähr zwischen 25 und 65 Jahren alt, die meisten sind in den Vierzigern und Fünfzigern. Zu Beginn einer Gruppe frage ich manchmal in die Runde, wer von den Anwesenden grundsätzlich offen dafür ist, körperlich zu berühren oder berührt zu werden. Es überrascht mich dann nicht, wenn praktisch alle, Frauen wie Männer, ein entsprechendes Handzeichen geben. Berührung ist ein menschliches Grundnahrungsmittel, und mir ist wichtig, dass die Menschen sich mit diesem Bedürfnis zeigen bzw. sehen können. Wir sind Hautwesen, und die Lust auf (oder der Hunger nach) Berührung verbindet uns. In dieser Hinsicht starten viele von einem ähnlichen Platz aus.
Es gibt eigentlich nur gute Gründe, an einem The Art of Being®-Seminar teilzuehmen. Manche folgen ihrer Neugierde und wollen den Raum zum Sein einmal kennenlernen. Andere sind gerade Single und offen für eine neue Beziehung. Wer in einer Beziehung lebt, möchte sich vielleicht dem Partner bzw. der Partnerin zuwenden. Wieder andere gönnen sich ein Timeout von Zuhause und wollen abschalten. Manche haben das Bedürfnis, sich ihrem Körper zuzuwenden, weil sie es sich wert sind. Nicht wenige wollen (wieder) daran erinnert werden, dass sie ein sexuelles Wesen sind; sie wollen ihre Sinnlichkeit, ihre Erotik oder ihre Geilheit heilsam erforschen. Viele sehnen sich nach Liebe und Aufmerksamkeit, nach einer schlichten menschlichen Umarmung. Andere wiederum wollen Spass haben und es sich gut gehen lassen, wollen tanzen und das Leben feiern. Wer sich nach Stille sehnt und sich spirituellen Aspekten des Lebens zuwenden möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. Das gleiche gilt auch für Menschen, die gerade nicht wissen, was sie wollen oder brauchen ...
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5. Feedbacks...
Was Teilnehmende im Raum zum Sein erfahren haben:
Frau: Ich fand das Seminar im Raum zum Sein ganz einfach wunderschön. Was mich besonders beeindruckt hat, ist, mit welch einfachen und bereits vorhandenen Mitteln Herz und Körper genährt werden können. Da ich das erste Mal mit dabei war, war ich sehr froh über die klare Einleitung zu Beginn, und auch über die wiederholten Hinweise, dass auch Rückzug Platz hat. Das wirkte sehr entspannend. Ich fühlte mich auf alle Fälle sehr wohl in der Gruppe. Grosser Dank!
Frau: Das Seminar hat mich sehr genährt und die Traurigkeit ist tiefem Frieden gewichen. Die Erfahrung hat mich bestärkt und ermutigt. Meine Reise geht immer weiter, manchmal voller Freude und übermütiger Lebenslust, dann wieder still und in mich gekehrt.
Frau: Ich fand Deine einfühlende, sensible und verantwortungsbewusste Art, die Gruppe zu leiten, toll. Was mir bei mir aufgefallen ist: Am Anfang beobachtete ich die verschiedenen Leute, welche ich ja alle nicht kannte. Von den Männern hat mir keiner richtig gefallen (ich meine "wellenlinienlängenmässig"). Von den Frauen sprachen mich zwei an. Bei geschlossenen Augen während den verschiedenen Durchgängen waren dann die blockierenden, "verurteilenden" Empfindungen weg. Es kam sogar soweit, dass ich am Schluss gerade den zwei Männern auf der Blumenwiese "Geschenke verteilte", welche mich am wenigsten ansprachen. Und umgekehrt konnte ich ihre Geschenke auch gut annehmen.
Frau: Die Stunden im Raum zum Sein waren umwerfend. Jetzt sehe ich mich, mein Leben, mein Sein und meine Aufgabe. Ja, ich bin auch ein sexuelles Wesen. Ich spüre es mit jeder Faser meines Körpers. Mein Herz ist voller Freude, mein Geist ist offen und fliesst zwischen Himmel und Erde.
Mann: Das Seminar war wieder genial! Dazu beigetragen haben der von Stefan geschaffene Rahmen, die wunderbare Musik, das schön zusammengesetzte und geleitete Programm und alle die Teilnehmenden, die immer wieder neue Stimmungen kreieren ... faszinierend!
Frau: Die Freitagabende tun mir jedes Mal sehr gut und lassen mich mich selber besser spüren. Ich finde deine Art und deine Arbeit super, herzlichen Dank!
Mann: Stefan versteht es ausserordentlich, die Gruppe sanft und gefühlvoll zu leiten. Er spürt Unsicherheiten und hilft den Teilnehmenden zur Klärung. Kompliment!
Frau: Vielen Dank für den wunderschönen Abend im Raum zum Sein! Ich bin ganz beglückt nach Hause gefahren (und bin seither bemüht, meinen inneren Kritiker zu integrieren…). Mal sehen was da so alles noch passiert. Es fühlt sich nach Überraschungen an.
Mann: Du hast die Gruppe höchst professionell, genau, achtsam, einfühlsam, entspannt und klar geleitet. Ich habe mich dabei sehr wohl gefühlt. Und der musikalische Klangteppich war sowieso 1A.
Frau: Deine Offenheit und Zuwendung haben mich sehr berührt. Du hast mir damit Halt gegeben. Dieses Geschenk bewahre ich mir als besonderen Schatz in meinem Herzen. Du hast dich gezeigt, hast das Schiff in den Hafen gefahren, trotz hohem Seegang, warst fürsorglich und hast dabei viel Entwicklungsraum geschaffen. Knöpfe drücken können, auch wenn's weh tut, das bringt einem eher weiter. Danke.
Mann: Ich habe einen neuen Kontinent betreten und erfahren, dass Sex mit über 40 tatsächlich an Tiefe und Lust zunehmen kann.
Frau: Insgesamt hat mir der Workshop sehr gut getan. Ich konnte sehr gut meinen inneren Raum nehmen, spüren, ausdrücken. Jetzt fühle ich mich gut zentriert, geklärt und verlangsamt.
Frau: Ich fühle mich lebendig, genährt und ein Stück geheilt. Es war schön, mit all diesen Menschen zusammen zu sein. Obwohl man sich kaum kennt, entsteht in kurzer Zeit eine Verbindung, das finde ich unglaublich und wundervoll.
Mann: Tatsächlich habe ich den Eindruck, irgendwie als anderer Mensch (so bescheuert das auch klingt) zurückgekehrt zu sein. Was genau das heisst, weiss ich noch nicht. Durchlässigkeit heisst für mich das Zauberwort, die große Erkenntnis des Workshops. Inmichgehen, innehalten, hinspüren und das akzeptieren, was da ist bzw. kommt.
Frau: Der Abend war sehr wohltuend für mich. Ich liebe die Langsamkeit, wodurch sich der Raum zum Sein in mir öffnet. Ich wurde liebevoll berührt, was mich inspirierte, auch liebevoll, spielerisch und absichtlos zu berühren.
Frau: Ich habe dich ja zum ersten Mal in der Gruppenleitung erlebt und bin ganz begeistert. Ich spüre bei dir so viel Lust und Liebe, diesen Raum zu gestalten, mit den Menschen die da sind zu sein und dass es jederzeit so sein darf, wie es gerade ist. Das macht mir Mut, mich tiefer auf meine Wahrheit einzulassen. Ich glaube, ich war wach, jedes einzelne Wort, das du am Pfingstworkshop an die Gruppe gerichtet hast, aufzunehmen. Das kommt selten vor, oft sind es mir zu viele Worte und ich höre nicht mehr hin. Ich war so entspannt und gelassen, wie schon lange nicht mehr und konnte meine Jas und Neins so leicht finden. Ich habe diesen Workshop rundum genossen und ich hoffe, dass das Thema "Begehren und Begehrt Sein" weiter in deinem Programm bleibt und sich mehr und mehr Menschen dazu hingezogen fühlen. Liebend gerne komme ich wieder.
Frau: Den Satz "Und ich liebe mich!" nehme ich gerne mit, so wie ich viele andere Erfahrungen und Anregungen aus dem Osterseminar mitnehme. Der Tanz in den Frühling hat für mich unerwartet lustvoll begonnen. Herzlichen Dank für deine liebevollen Anleitungen.
Frau: Es war schön, dich und die Gruppe kennenzulernen und in dieser Runde einen Abend voller Entspannung zu erleben. Es hat mir gut gefallen, ich konnte mich reingeben und trotzdem ganz bei mir bleiben. Wir werden uns wiedersehen.
Mann: Der Abend war für mich schön gelungen und ausgezeichnet angeleitet. Auf jeden Fall bin ich begeistert von deiner feinfühligen Art und komme gerne wieder. Ich mag deine Präsenz und deine Männlichkeit sehr.
Frau: Es war wieder diese mir so vertraute und wohltuende, liebevolle und achtsame Stimmung im Raum wahrnehmbar, die mich so trägt, ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen vermittelt und dadurch viel Öffnung und einfach ein "so sein dürfen" möglich macht.
Frau: Durch einen Schicksalsschlag fühlte ich mich von einem Tag auf den anderen von meiner sinnlichen Energie abgeschnitten, wohl auch weil der körperliche Wiederaufbau aus dem Rollstuhl enorm Kraft und Arbeit erforderte. Ich fühlte mich als Frau minderwertig. Erst in den einfühlsam geführten Gruppen von Stefan gewann ich allmählich wieder Selbstvertrauen, unter anderem auch im sinnlichen Bereich, und spürte, dass ich in diesem geschützten Raum so sein darf, wie ich nun bin. Für dieses Experimentierfeld bin ich sehr dankbar, kann ich doch öfters wieder eine gewisse Leichtigkeit des Seins zulassen und komme in meine Kraft.
Mann: Es war für mich die intensivste Begegnung mit einer Frau. Und ich konnte Erfahrungen sammeln, Frauen und Männern näher zu kommen und sie kennenzulernen. Es ist schwer, das alles zu beschreiben.
Mann: Es hat mir sehr gut getan und ich habe mich sehr wohlgefühlt.
Frau: Ich habe dich als sehr menschlich und tief empfunden und die Begegnungen klingen noch nach. Immer wieder kommt etwas dazu, was hilft auf dem Weg ... vielen Dank.
Mann: Ja, ich möchte mich bei dir bedanken für diesen schönen Abend im Raum des Nichtwissens. Da ich zum ersten Mal dabei war, wusste ich wirklich nichts...
Ich habe mich sehr wohl, geborgen und angenommen gefühlt. Es war einfach eine vertrauensvolle Stimmung, die mich durch den Abend getragen hat. Am Schluss konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich all die lieben Menschen erst gerade kennengelernt habe...
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6. Häufig gestellte Fragen (FAQ's)
Für die Antworten verweise ich gerne auf die Website von Saleem Matthias Riek, The Art of Being® Institut in Freiburg i.B.
- Wie läuft so ein Seminar ab?
- Brauche ich einen Partner oder eine Partnerin, um an einem Tantraseminar teilnehmen zu können?
- Geht es beim Tantra hauptsächlich um Sex?
- Wie gesund muss ich sein, um an einem Seminar teilnehmen zu können?
- Muss man sich in Tantra-Gruppen ausziehen?
- Geht man nicht durch den gruppendynamischen Prozess zwangsläufig über seine Grenzen?
- Kann ich auch "Auszeiten" während eines Kurses nehmen?
- Gebt oder leitet Ihr tantrische Massagen?
- Probiert man sexuelle Praktiken in bzw. vor der Gruppe aus?
- Findet bei Tantra sexuelle Vereinigung statt?
- Kann ich durch Tantra Ekstase erfahren?
- Kann man als Paar in einer Tantra-Gruppe unbehelligt bleiben?
- Achtet ihr auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Frauen und Männern?
- Welche Altersgruppen kommen in Eure Seminare? Muss ich für Tantra jung und attraktiv sein?
- Ist ein Tantraseminar eine geeignete Gelegenheit, um einen Partner zu finden?
- Ist Tantra alltagstauglich oder wird in Seminaren nur eine künstliche Welt von Lust und Liebe geschaffen, die im Alltag schwer umzusetzen ist?
- Wann ist von einem Tantraseminar abzuraten?
- Ist Tantra ein spiritueller Weg? Was beinhaltet er?
- Muss man spirituell sein, um an einem Tantraseminar teilnehmen zu können?
- Was haben heutige Tantraworkshops noch mit dem traditionellem Tantra zu tun, wie es beispielsweise in Indien praktiziert wurde?
- Was unterscheidet Tantraseminare von anderen Kursen z.B. in körperorientierter Selbsterfahrung?
- Welche Eurer Kurse eignen sich am besten als Einstieg?
- Welche Literatur empfehlt Ihr als Einstieg?
- Wie kann ich selbst Tantra-Lehrer werden?
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